Der Bischof der brasilianischen Diözese Barra (Bahia), Dom Luiz Flávio Cappio, hat am 27.11.2007 in einem offenen Brief an den Präsidenten Lula bekannt gegeben, dass er seinen Hungerstreik als Zeichen des Protestes gegen die Zerstörung des Rio São Francisco und das Flussumleitungsprojekt wieder aufnimmt.
In seinem Brief verkündet der Bischof, seinen Hungerstreik erst dann zu beenden, wenn das Militär, das derzeit mit den Bauarbeiten beauftragt ist, von der Baustelle der beiden Kanäle abgezogen wird und das Projekt der Flussableitung endgültig gestoppt wird.
Der Präsident Lula gemeinsam mit dem zuständigen Minister für nationale Integration reagierten mit scharfen Worten: die Bauarbeiten würden ungeachtet des Bischofs weitergehen.
Alle bisherigen Protestaktivitäten der sozialen Bewegungen (allein dieses Jahr gab es zwei große Protest-Camps) wurden von der Regierung stets ignoriert. Eine öffentliche Debatte über das gigantische Vorhaben wurde unterdrückt. Auch jetzt ignorieren die großen nationalen Medien den verzweifelten Aufruf von Bischof Cappio.
Deshalb ist es gerade jetzt wichtig, das die internationale Öffentlichkeit auf die Ereignisse im São Francisco Tal hinweist.
Bitte schicken Sie sowohl ein Fax als auch ein email mit anliegender Solidaritätsbekundung in portugiesisch an die Adressen in beiliegende Liste und in blind copy (Bcc:) an apoio.dom.cappio@gmail.com (bitte im Betreff ein Hinweis mit Ortsangabe, woher die email kommt)
Bitte lassen Sie sich von zurückkommenden emails aufgrund von vollen mailboxes nicht verunsichern. Die in der mailbox apoio.dom.cappio@gmail.com gesammelten Kopien werden ausgedruckt und direkt in Brasília bei den verantwortlichen Stellen eingereicht.
Bitte leiten Sie diese Kampagne an ihre Kontaktlisten weiter!!

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